GETRAENKE UEBERBERG GmbH
 

Getränke & mehr

Wir sind einer der führenden Getränkegroßhändler im Bergischen Land. Ein Traditions-Betrieb, nah am Kunden, modern und kompetent!

 

 

Als Getränke GmbH bieten wir neben alkoholhaltigen Getränken ebenso einen Partyplaner an, zu dessen Nutzung Sie erst mit der Volljährigkeit gesetzlich legitimiert sind.
Daher sind unsere Internetseiten erst für Besucher ab 18 Jahren zugänglich. Bitte bestätigen Sie uns daher kurz Ihr Alter.

Vielen Dank!


Geschichte des Bieres

Bier ist das Ergebnis eines Zufalls, entstanden vor rund 6000 Jahren in Mesopotamien, als ein sumerischer Brotbäcker zwischen Euphrat und Tigris (im heutigen Irak) den Teig zu lange in der Sonne stehen ließ. Die Hefekulturen setzten daraufhin einen Gärprozess in Gang, dessen Resultat eine pappige, klebrige Masse mit berauschender Wirkung war. Der Vorläufer des heutigen Bieres war entdeckt, dessen Kultur immer weiter verfeinert wurde und sich schnell großer Beliebtheit erfreute.
Die Sumerer kannten bereits vier verschiedene Methoden, aus vergorenem Brotteig Bier herzustellen. In Ägypten liebte man den Vorläufer des heutigen Bieres, was durch zahlreiche Wandmalereien und Schriftzeichen dokumentiert ist.
Ebenso zum Brauch wurde das Biertrinken auch bei unseren germanischen Vorfahren. Das belegen zahlreiche Funde von Bieramphoren aus der Zeit um 800 vor Christus. Bei den Germanen fiel das Bierbrauen übrigens in den Aufgabenbereich der Frauen.

Im frühen Mittelalter übernahmen die Kunst des Bierbrauens hauptsächlich Klostermönche. Die Ordensbrüder legten Hopfengärten an und verfeinerten ständig den Geschmack des Bieres. Auch war Ihnen das nahrhafte Getränk eine willkommene Ergänzung ihrer Ernährung in der Fastenzeit.
Ab dem späten Mittelalter ermöglichten Kaufleute, Handwerker und Zünfte den weiteren Siegeszug des Bieres. Exporte brachten den Gerstensaft nach Holland, Flandern, England und nach Skandinavien.
Im 16. Jahrhundert wurde in ca. 600 Brauereien Bier hergestellt. In manchen Städten und Dörfern war die Brauwirtschaft der wichtigste Arbeitgeber.

Um die Qualität des Bieres zu erhalten, sah sich Kaiser Friedrich I., besser bekannt als Barbarossa, genötigt, im Jahre 1156 fünf Gulden Strafe zu verhängen, wenn schlechtes Bier ausgeschenkt würde. Eine landesweite Verordnung folgte dann am 23. April 1516. An jenem denkwürdigen Tag verfügten Herzog Wilhelm IV. von Bayern und sein mitregierender Bruder Ludwig X. das Gebot, dass zur Herstellung von Bier einzig und alleine Gerstenmalz, Hopfen und Wasser zu verwenden sei - das Reinheitsgebot war geschaffen.

Der 1822 geborene französische Chemiker und Mikrobiologe Louis Pasteur entdeckte bei seiner wissenschaftlichen Arbeit mit Mikroorganismen in der Hefe und ihrer Rolle beim Brauprozess zwei unterschiedliche Hefearten: ober- und untergärige. Untergärige Hefe sinkt gegen Ende des Gärungsprozesses zu Boden, obergärige steigt wegen ihrer größeren Zelloberfläche von Kohlensäure getrieben nach oben. Die beiden Hefearten unterscheiden sich darin, wie sie Zuckerarten vergären und welche Aromastoffe sie als Nebenprodukt bei der Gärung entstehen lassen.

Quelle: www.bier-lexikon.lauftext.de